Tod in der Ostsee – Der Untergang der Steuben – Doku 2017 HD

Die spätere Steuben lief 1922 unter dem Namen München bei der AG Vulcan Stettin vom Stapel und wurde am 5. Juni 1923 als erster Passagierschiffs-Neubau des Norddeutschen Lloyd für den Nordatlantikdienst nach dem Ersten Weltkrieg in Dienst gestellt. Sie war bereits das dritte Schiff des NDL unter diesem Namen.

Die München und ihr im Januar 1924 in Dienst gestelltes Schwesterschiff Stuttgart wurden im Transatlantikverkehr mit drei Passagierklassen eingesetzt.[2] Im Winter 1925/26 erfolgte der erste Umbau der Passagiereinrichtung, die zu einer Erhöhung der besseren Kabinenplätze führte. Die München diente ab 1925 auch gelegentlich für „Erholungsreisen zur See“, wie man Kreuzfahrten damals nannte. So führte man vom 17. Juli bis 12. August 1925 eine Polarfahrt mit der München durch.[3]

Sie geriet am 11. Februar 1930 im Hafen von New York (USA) beim Entladen von Stückgutfracht in Brand und wurde innen weitgehend zerstört. Das Schiff wurde notdürftig seeklar gemacht und lief am 9. Mai mit eigener Kraft Richtung Bremen. Dort wurde es auf der Deschimag-Werft AG „Weser“ vom 1. Juli 1930 bis zum 18. Januar 1931 wiederhergestellt, erhielt neue Schornsteine und erneut eine veränderte Passagiereinrichtung. Der Einbau einer Abdampfturbine erhöhte die Geschwindigkeit auf 16,3 Knoten.

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