Die rechte Szene in Norddeutschland

Erstausstrahlung: NDR 30 01 2013
Bei der Aufklärung der NSU-Morde wurden immer mehr ungeheuerliche Details über die Arbeit von Verfassungsschutz und Polizei und über die Unterstützer des rechten Gewalttrios bekannt. In dieser Dokumentation werden die Ergebnisse der Recherchen präsentiert. Dazu analysieren Experten die Rechtsradikalen im Norden Deutschlands und erklären, warum deren Gedankengut auch in der Mitte der Gesellschaft so verbreitet ist. Unsere Reporter treffen eine Bürgermeisterin in Mecklenburg-Vorpommern, die gegen viele Widerstände dafür kämpft, dass ihr Ort kein „Nazi-Dorf“ wird. In Hamburg zeigen wir den alltäglichen Fremdenhass in einem überwiegend von Migranten bewohnten Stadtteil. Ein Schüler aus Niedersachsen erzählt von seinen Aktionen gegen Nazi-Graffitis in seiner Stadt. In Bremen lassen wir uns erklären, welche Anziehungskraft rechtsextremistische Bands haben. In Mölln in Schleswig-Holstein erzählen uns die Einwohner, wie das Zusammenleben mit Ausländern 20 Jahre nach den Brandanschlägen funktioniert.
In der Dokumentation berichten auch Gegner von friedlichen Aktionen gegen die rechtsextreme Szene, und Unterstützer von Opfern erzählen von ihrer Arbeit. Im Rahmen des Projekts „Der Norden schaut hin“ beobachten alle Fernseh- und Radio-Programme von NDR und Radio Bremen seit einem halben Jahr die rechtsextreme Szene in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen und Niedersachsen noch genauer als bisher.

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